TomTom Link bringt Fahrzeuginformationen auf das Smartphone


TomTom Business Solutions bringt ein neues Gerät auf den Markt, mit dem Anwender über ihre Smartphones auf Echtzeitinformationen zu Fahrzeug und Fahrt zugreifen können. Der „TomTom LINK 100 Dongle“ ermöglicht es Drittanbietern, neue Mobilanwendungen zu entwickeln, die sich diese Informationen über das Fahrzeug und das Fahrerverhalten zunutze machen.

TomTom LINK100Der laut Hersteller einfach zu installierende TomTom LINK 100 bezieht die Fahrzeugdiagnosedaten wie Motordrehzahl, -last und -temperatur direkt über den On-Board-Diagnose-Port des Fahrzeugs; die Daten zum Fahrverhalten stellt der integrierte 3D-Beschleunigungssensor bereit. Dank des Zugriffs auf Echtzeitinformationen soll es der LINK 100 Unternehmen aus den Branchen Automobil, Leasing, Versicherung und Pannenhilfe erlauben, innovative Produkte ins Leben zu rufen, so dass Endverbraucher von Connected-Car-Technologien profitieren können.

„Diese Innovation ermöglicht es, eine Vielzahl von Smartphone-Apps zu entwickeln, dank derer Fahrer und Unternehmen von sofort verfügbaren Fahrzeugdaten profitieren“, sagt Thomas Schmidt, Managing Director, TomTom Business Solutions. „TomTom stellt eine Schnittstellte bereit, die die höchsten Standards an Zuverlässigkeit und Datensicherheit erfüllt. Die verfügbaren Daten befähigen Fahrer, sicherer und effizienter zu fahren, und sie bieten die Diagnose von Fehlern. So können Produkte entwickelt werden, die Kundennutzen schaffen und es Zulieferern erlauben, Kosten und Risiken im Griff zu haben.“

Der LINK 100, zu dessen Spektrum das Erkennen und Protokollieren von Unfällen gehört, unterstützt auch die Entwicklung von nutzungsbasierten Versicherungsprodukten und -lösungen. Diese können der Leasing-Branche dabei helfen, Risiken zu reduzieren. Fahrzeughersteller sowie Autohäuser erhalten auf Grundlage von Fahrzeuginformationen die Möglichkeit, begleitende Wartung und technische Services anzubieten. Gleichzeitig können Fahrer Smartphone-Apps benutzen, um mehr über ihr Fahrverhalten zu erfahren und dieses bei Bedarf anzupassen. Der Schutz der Privatsphäre bleibt dabei gewahrt, da das Gerät weder GPS verwendet noch den Fahrzeugstandort mitteilt.


„Die Möglichkeiten, die sich durch Connected Vehicles öffnen, sind nahezu grenzenlos”, sagt Thomas Schmidt. „Anbieter von Pannenhilfe können beispielsweise die verfügbaren Daten nutzen, um sicherzustellen, dass zu jedem Vorfall der passende Helfer geschickt wird. Es lassen sich aber für viele Branchen Anwendungen vorstellen, die die Fülle an verfügbaren Daten für sich nutzen.“

Das Produkt soll noch vor Ende des Jahres erhältlich sein.

 

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