Telefónica Deutschland: Finale EU-Freigabe für Erwerb von E-Plus


 

Markus Haas und Rachel Empey

Markus Haas und Rachel Empey

Telefónica Deutschland hat von der EU-Kommission die finale Freigabe für den Erwerb der E-Plus-Gruppe vom niederländischen Telekommunikationskonzern KPN erhalten. Damit bestätigt die Europäische Kommission, dass Telefónica Deutschland mit der zuvor bekanntgegebenen Vereinbarung mit Drillisch die Auflagen erfüllt, die an die Freigabe geknüpft sind. “Die finale Freigabe durch die Europäische Kommission ermöglicht es uns, die Transaktion bald abzuschließen und damit ein führendes digitales Telekommunikationsunternehmen in Deutschland zu formen”, sagt Markus Haas, Strategievorstand von Telefónica Deutschland. Finanzvorstand Rachel Empey ergänzt: “Durch die Kombination der Stärken von Telefónica Deutschland und E-Plus ist das neue Unternehmen in einer hervorragenden Position, um den Markt mit innovativen Produkten und Dienstleistungen sowie mit einem herausragenden Service noch stärker herauszufordern.”


Im Zuge des kartellrechtlichen Freigabeprozesses hat sich Telefónica Deutschland bereit erklärt, vor Abschluss der Transaktion 20 Prozent seiner Kapazitäten im Mobilfunknetz via Mobile Bitstream Access an Drillisch zu verkaufen. Zudem hat Drillisch die Möglichkeit, bis zu 10 Prozent zusätzlicher Netzwerkkapazität zu erwerben. Telefónica Deutschland hat bereits einen entsprechenden Vertrag mit Drillisch unterzeichnet. Die EU Kommission hat nun bestätigt, dass diese Vereinbarung die Maßnahmen enthält, die vor Abschluss der Transaktion getroffen werden mussten, um die Freigabe zu erhalten. Telefónica Deutschland ist zuversichtlich, den Erwerb während des dritten Quartals abzuschließen. Im nächsten Schritt wird Telefónica die entsprechenden Kapitalmaßnahmen zur Finanzierung der Transaktion durchführen.

Telefónica Deutschland
E-Plus Transaktion

 

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