Intel Data Protection Technology for Transactions beschleunigt den Einsatz des Internets der Dinge im Handel


Intel stellt hat die Intel Data Protection Technology for Transactions vorgestellt. Diese Lösung verschlüsselt die persönlichen Daten der Kunden vollständig zwischen dem Point-of-Sale (PoS) und dem Endpunkt der Transaktionsabwicklung. Sie wurde zusammen mit NCR entwickelt, einem führenden Unternehmen in Technologien für Kundentransaktionen. Die Intel Data Protection Technology for Transactions vereint speziell für den Handel optimierte Software mit Intel Hardware, darunter Intel-Core- und ausgewählte Intel-Atom-Prozessoren. Diese Kombination erhöht die Sicherheit vom Anfang bis zum Ende der Transaktion, wenn die Daten auf einem Server der Bank gespeichert werden und ebnet den Weg für den Einsatz des Internets der Dinge im Handel.

Transaktionen sollen sicherer werden
Durch die Intel Data Protection Technology for Transactions wird der Bezahlvorgang mit einer weiteren Softwareschicht geschützt. Dabei trennt das neue Verfahren die Transaktion von der Kasse. Trotzdem bleibt der Zahlungsprozess zu den gebräuchlichen Systemen am Point-of-Sale, wie EMV (Europay, MasterCard, Visa), Kreditkartenautorisierung und anderen Datenschutzmaßnahmen kompatibel. Die Software ist auf dem Intel-Chipsatz für erweiterte Sicherheit abgelegt und wird auch von dort ausgeführt. So ist ein Einsatz der Lösung ohne kostspielige Hardware-Updates möglich. Der Handel kann sich wieder verstärkt darauf konzentrieren, die Kundenzufriedenheit zu steigern und das Einkaufserlebnis zu verbessern, anstatt weitere Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen.

Einsatzgebiete über den Handel hinaus
Die Technologie kann mit Point-of-Sale-Equipment verwendet werden, das auf ausgewählten Intel-Prozessoren basiert. Dabei sind auch Tablets eingeschlossen. Zudem eignet sich die Intel Data Protection Technology for Transactions auch für Anwendungen außerhalb des Handels. So lassen sich damit die Bearbeitung von Ausweis- und Führerscheindaten an Flughäfen ebenso schützen, wie die persönlichen Daten von Kunden bei rezeptpflichtigen Medikamenten in Apotheken.


Mehr Sicherheit für das Internet der Dinge
Die zunehmende Zahl von Sicherheitsvorfällen lässt Kunden zweifeln, ob ihre Daten bei Händlern ausreichend geschützt sind. Dieser schleichende Vertrauensverlust erschwert die Umsetzung neuer, sinnvoller Technologien für das Internet der Dinge. Schätzungen gehen davon aus, dass Unternehmen allein 2013 114 Milliarden US-Dollar für die Folgen von Schadsoftwareattacken ausgeben müssen. Laut mehreren Berichten aus der Industrie sind darüber hinaus etwa 100 Millionen Kreditkartendaten allein in diesem Jahr erbeutet worden. Die Intel Data Protection Technology for Transactions wurde entwickelt, um dieser Problematik Rechnung zu tragen sowie den Einsatz des Internet der Dinge im Handel zu beschleunigen.

Verfügbarkeit
Der Client-Bestandteil der Software ist bereits erhältlich. Die komplette Lösung, basierend auf der Intel Data Protection Technology for Transactions, wird in der ersten Hälfte 2015 für den Handel verfügbar sein. Sie läuft auf allen Intel-Core-Prozessoren ab der zweiten Generation und wird auch mit zukünftigen Intel-Core-Generationen kompatibel sein. Zudem werden Tablets auf Intel-Atom-Baytrail-T-Basis sowie alle zukünftigen Atom-Generationen unterstützt.

Intel

 

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