Cebit: digitalSTROM verbindet das Smart Home mit der Cloud


Die Cebit 2014 steht für digitalSTROM ganz im Zeichen der Vernetzung von Wohnungen und Häusern mit Cloud-Diensten. Auf der Messe (Halle 13, Stand C43) zeigt das Unternehmen einen Ausblick auf die Weiterentwicklung seiner nachrüstbaren Vernetzungstechnologie. Außerdem steht das Thema Breitbandinfrastruktur in Wohngebäuden im Mittelpunkt des Messeauftritts. digitalSTROM hat in diesem Bereich marktreife Technologie zugekauft und wird demonstrieren, weshalb für datenintensive Entertainment- und Smart-Home-Anwendungen eine feste Verkabelung mit Lichtwellenleitern das Mittel der Wahl ist.

digitalSTROM stattet alle Geräte im Haus mit einer eigenen Intelligenz aus, vernetzt sie untereinander und mit dem Web. So entsteht eine digitale Infrastruktur, die aufgrund von offenen Programmierschnittstellen die Möglichkeit bietet, ein Haus um beliebige Anwendungen und Dienstleistungen zu erweitern oder gar verschiedene Services zu verbinden. Auf der Cebit zeigt digitalSTROM erste Cloud-Services, die digitalSTROM-Kunden schon heute zur Verfügung stehen.

„Unsere selbst entwickelten Services sind nur ein Vorgeschmack auf das, was mit der Verknüpfung eines komplett vernetzten Hauses und der Cloud für Kunden möglich ist. Wir präsentieren auf der Cebit unsere Smart Home Plattform mit der offenen API, damit Dienstanbieter und Entwickler sehen, wie einfach sie eigene Ideen für das smarte Zuhause umsetzen können“, erklärt Martin Vesper, CEO von digitalSTROM. Ein Beispiel für einen solchen Service, der auf der Verbindung zwischen dem digitalSTROM-System und der Cloud beruht, ist die Sprachsteuerung des Hauses via Smartphone. Dafür verbindet digitalSTROM die eigene API mit der von Google Now. Auf der einen Seite wandelt der Google-Dienst Sprachbefehle in Texte um und auf der anderen Seite macht ein digitalSTROM-Service wiederum aus den Texten digitalSTROM-Kommandos. Das Ergebnis ist die digitalSTROM-App „dS Listener“, mit der Kunden ihr Smart Home via Sprachsteuerung bedienen und mit ihm kommunizieren können. „Durch die Verbindung mit der Cloud und auf Basis bestehender APIs können wir auf einfache und kostengünstige Weise und in einer hohen Innovationsgeschwindigkeit neue Services für unsere Kunden anbieten“, macht digitalSTROM-CEO Martin Vesper deutlich.

Einen weiteren Schwerpunkt des CeBIT-Auftritts von digitalSTROM bildet die Breitbandvernetzung im Haus. Die schnelle Verbreitung von Streaming-Diensten, Video-on-Demand, NAS-Speichern für die persönliche Datensammlung und des neuesten ultrahochauflösenden TV-Standards 4K/UHD sorgen für höhere Datenaufkommen im Haus. Entsprechend wichtiger wird die Leistungsfähigkeit der Dateninfrastruktur. „Schon heute sehen wir, dass die WLAN-Technik bei sehr datenintensiven Anwendungen wie HD-Streaming an ihre Grenzen stößt. Je mehr Bewohner ein Haus hat, desto störungsanfälliger wird die Datenübertragung per Funk. Deshalb sagen wir: Alle stationären Geräte brauchen einen Datenanschluss per Kabel, und Funk sollte wirklich mobilen Geräten vorbehalten bleiben“, so Martin Vesper, CEO von digitalSTROM. digitalSTROM hat mit Blick auf die steigenden Anforderungen an bandbreitenstarke Vernetzung von Entertainment- und Internet-Diensten im Haus einen Technologiezukauf getätigt. Dabei handelt es sich um Technik zur Datenübertragung per Lichtwellenleiter, im Fall von digitalSTROM auf Basis spezieller Kunststoff-Fasern (Polymer Optical Fiber, kurz POF). Vor allem bei Neubauten und Grundrenovierungen von Häusern und Wohnungen sieht Martin Vesper Marktpotential: „In Zukunft wird die im Haus vorhandene Vernetzungstechnik den Marktwert der Immobilie beeinflussen. Die Ansprüche von Mietern und Käufern an die ‚digitale Wohnqualität‘ wachsen schneller, als Häuser bei Grundrenovierungen neu verkabelt werden. Umso wichtiger ist es, schon heute eine zukunftssichere Datentechnik zu installieren, wo immer das möglich ist.“


digitalSTROM

 

 

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