Cebit: IBM zeigt smartes Wohnzimmer von morgen


Computerriese IBM empfängt seine Besucher auf dem Cebit-Messestand in Halle 2 mit einem Wohnzimmer im Fünfziger-Jahre-Look. Dieses ist ausgestattet mit der IT des 21. Jahrhunderts. Hier erlebt man ein modernen Energiemanagement oder wie sich der Rollladen automatisch schließt und das Licht gedimmt wird. Schaltzentrale hierfür ist das Smart-Eco-System von Diehl Controls, das alle energetischen Bereiche eines Gebäudes einbindet und eine deutliche Erweiterung zu einfachen Smart-Home-Lösungen darstellen soll. In Verbindung mit der von IBM entwickelten SmarterHome-App lassen sich alle relevanten Endgeräte eines Gebäudes mit beliebigen mobilen Geräten vernetzen und steuern.

„Unser Smart Eco System ist nicht nur mobile Schaltzentrale für verschiedene elektrische Geräte, sondern kann auch im eigenen Haus das komplette Energiemanagement steuern“, sagt Wolfgang Luth, Leiter Vertrieb Smart Home, Diehl AKO Stiftung & Co. KG. „So lassen sich Photovoltaik-Wechselrichter oder Wärmepumpen einbinden, um beispielsweise den Eigenverbrauch zu maximieren.“

Das Energiemanagement über die Smart-Eco-Systemzentrale von Diehl Controls funktioniert mit allen Gerätschaften aus der Smart Eco System Alliance, wie etwa dem strategischen Partner Glen Dimplex. Zudem lassen sich standardisierte Geräte aus der EnOcean– und Z-Wave-Alliance einbinden. Anwender können mit unterschiedlichen Endgeräten die Energiewerte der eigenen vier Wände abrufen und auswerten, um so den Energieverbrauch optimal auf die aktuellen Bedürfnisse abzustimmen. Im smarten Eigenheim der Zukunft lassen sich Eigenverbrauch, Speicherung und Einspeisung der Energie ins öffentliche Netz managen.

Gesteuert wird die Anwendung über die IBM-SmarterHome-App, die auf dem Framework IBM Worklight basiert und im deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum entwickelt wurde. Thomas Hesmer, Leiter des dortigen Entwicklungsteams für mobile Lösungen: „Wir haben mit Diehl AKO von der ersten Idee, über die Architektur bis hin zum User Interface der App eng zusammen gearbeitet und konnten so mit Hilfe von IBM Worklight die Umsetzung optimal und sehr zeitnah realisieren.“

So kann Diehl Controls gewährleisten, dass alle wichtigen mobilen Endgeräte wie Smartphone, Tablet oder Notebook, aber auch SmartTVs und gängige Webbrowser unterstützt werden. Egal, ob ein Anwender zuhause ist oder sich auf Reisen befindet, er soll über die App und Smart Home alle angeschlossenen Geräte jederzeit überwachen und steuern können. Die Installation der Zentraleinheit von Smart Home ist laut IBM einfach und schnell zu bewerkstelligen. Sie wird über ein Netzkabel in Betrieb genommen und über gängige LAN- oder WLAN-Verbindungen mit einem handelsüblichen Router vernetzt. Alle weiteren Komponenten lassen sich dann mit dem System so verbinden, dass kein einziges Kabel verlegt werden muss.


Das Smart-Eco-System basiert auf unterschiedlichen standardisierten Kommunikationstechnologien und ist als offene Integrationsplattform gestaltet. So können Endgeräte über Powerline, den robusten Drahtbus RS 485 oder über Funk angesprochen werden. Gerade aufgrund der offenen Standards wie der batterielosen Funktechnik von EnOcean und dem drahtlosen Kommunikationsstandard Z-Wave lassen sich viele Geräte über „Plug and Play“ an das System anbinden. Alleine unter dem Dach von EnOcean und Z-Wave sind mehr als 400 Unternehmen organisiert.

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