Carsharing: DriveNow setzt auf Vodafone-Technologie


Das Mobilfunknetz von Vodafone ist Fundament für innovative Mobilitätskonzepte der Zukunft: So koppelt der Carsharing-Anbieter DriveNow seinen Fuhrpark direkt mit dem Netz des Telekommunikationskonzerns – und kann damit auf teure, feste Fahrzeugstationen verzichten. Stattdessen parken die Autos flexibel im öffentlichen Raum – zum Vorteil der Kunden. Per Smartphone oder PC lokalisieren und reservieren sie stets das Fahrzeug in ihrer Nähe. Der Einstieg ins Auto selbst wird ebenfalls online erfasst. Der dafür nötige Datenaustausch findet über eine Machine-to-Machine-Lösung (M2M) von Vodafone statt. Rund 90.000 Kunden nutzen bereits die rund 1.500 DriveNow Fahrzeuge in vier deutschen Großstädten sowie im amerikanischen San Francisco. Die Vodafone-M2M-Lösung wurde jüngst mit dem „Global Mobile Award 2013“ in der Kategorie ‚Bestes mobiles Produkt für Automobile‘ ausgezeichnet – dem Oscar der Mobilfunkbranche. Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover präsentiert Vodafone das innovative M2M Carsharing-Modell. DriveNow ist eines der Messe-Highlights auf dem Vodafone-Stand. 
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„In urbanen Ballungsräumen steigt die Nachfrage nach Carsharing Angeboten rasant an. Damit die Systeme reibungslos funktionieren, braucht es ein leistungsfähiges Mobilfunknetz und eine entsprechende Kommunikationsarchitektur. Mit unserem modernen Netz und unseren intelligenten M2M-Anwendungen bieten wir für DriveNow die passende Lösung“, erläutert Alexander Saul, Chef des Firmenkundenbereichs von Vodafone Deutschland. Free-Floating-Carsharing nennt man das Konzept ohne feste Verleihstationen. Der Kunde ermittelt und reserviert freie Fahrzeuge in seiner Nähe per Smartphone-App oder am Computer. Hält der Nutzer seine DriveNow-ID ans Auto, sendet der Wagen per Mobilfunkvernetzung lediglich einen Nummerncode ans Rechenzentrum. Die Nummer kann von der Kundendatenbank im Rechenzentrum entschlüsselt und für die korrekte Abrechnung zugeordnet werden. Auf neue Fahrer warten die DriveNow-Fahrzeuge im öffentlichen Parkraum. Die Parkgebühren entrichtet das Unternehmen in einigen Städten pauschal – an anderen Standorten meldet das Fahrzeug seine Parkzeit selbstständig per Mobilfunk. Dabei läuft der Austausch zwischen Fahrzeug und Abrechnungsserver über Machine-to-Machine-Kommunikation.

Sensible Kundendaten werden zu keinem Zeitpunkt übertragen. Das Öffnen des Autos, die Erfassung von Start-, Zielpunkt und Fahrzeit sowie natürlich auch die Abrechnung laufen völlig automatisch ab. Und weitere Servicebausteine sind bereits in der Planung. „Schon bald werden DriveNow-Nutzer mit ihrer ID in Parkhäuser einfahren können, Elektrofahrzeuge werden automatisch den Ladestrom bezahlen und die Einbindung mobiler Bezahlverfahren wird die Abrechnung mit DriveNow einfacher und das Carsharing noch flexibler machen. Auch hierbei wird uns Vodafone unterstützen“, sagt Nico Gabriel, gemeinsam mit Dr. Andreas Schaaf Geschäftsführer bei DriveNow.


Zukünftig sollen Nutzer mit ihrem Smartphone und weiterentwickelter App in der Lage sein, sich komplizierte Wege berechnen zu lassen und die optimale Route abzurufen. „Die schnellste Verbindung kann übers Leihfahrrad zum nächsten DriveNow-Auto führen, mit dem man den Bahnhof ansteuert, von wo aus es weiter in die nächste Stadt geht“, so Schaaf. Solche Vernetzungen sind für das im Juni 2011 gegründete Unternehmen DriveNow wegweisend für die Zukunft: Die Firma kooperiert bereits mit dem Fahrradverleihsystem Nextbike sowie der Düsseldorfer Rheinbahn, den Kölner Verkehrsbetrieben und den Berliner Verkehrsbetrieben. Je nach Fahrtziel sowie -dauer und Gegebenheit soll perspektivisch das ideale Verkehrsmittel angeboten werden. Damit wird Free-Floating-Carsharing wichtiger Baustein eines umfassenden Mobilitätskonzepts der Zukunft – vor allem in verkehrsreichen Großstädten. Solides Fundament ist dabei die Vernetzung via Mobilfunk und M2M-Kommunikation von Vodafone.

M2M-Kommunikation ist ein Wachstumsmarkt – Ende 2011 waren bereits zwei Milliarden Maschinen weltweit miteinander vernetzt. Im Jahr 2022 werden es laut dem Analysehaus „Machina Research“ 18 Milliarden Maschinen sein. Mit international mehr als 250 M2M-Spezialisten und zwanzig Jahren Erfahrung gehört Vodafone zu den führenden Anbietern im Machine-to-Machine Markt.

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