Flottenmanagement: Die Schnittstelle macht den Erfolg


Von Axel Backof, Sales Director DACH/EE bei TomTom Telematics

Axel Backof, Sales Director DACH/EE bei TomTomTelematik entwickelt sich zunehmend zur Schaltzentrale für logistische Abläufe im Unternehmen und über die Unternehmensgrenzen hinweg. Flottenmanagement-Lösungen mit hochwertigen Schnittstellen bilden die Basis durchgängiger Prozesse und schaffen Mehrwerte für alle Beteiligten an der Logistik-Kette.

Im Zeitalter des Echtzeit-Business steigen die Anforderungen an die Logistik. Längst geht es nicht mehr nur darum, Güter von A nach B zu schaffen. Zahlreiche Zusatzleistungen, wie etwa Wunschtermine für Abholung und Lieferung, umweltfreundliche Routenplanung oder die Zwischenlagerung von Komponenten und die Montage von Produkten gehören zum Anforderungsprofil für moderne Dienstleister im Logistikumfeld. Ohne integrierte IT-Lösungen auf Basis moderner Flottenmanagement-Lösungen geht da nichts. In der System-Gastronomie beispielsweise übernehmen Logistik-Dienstleister nicht nur die Belieferung, sondern auch das Bestellmanagement für die Filialen von Restaurantketten. Für solche Geschäftsmodelle ist eine tiefe Integration sämtlicher Prozessschritte von der Produktion beim Lieferanten über die Transportprozesse bis hin zur Auslieferung und Weiterverarbeitung oder zum Verkauf erforderlich.

Die Schnittstelle (API = Application Programming Interface) einer Flottenmanagement-Lösung entscheidet hier über Erfolg oder Misserfolg von Geschäftsabläufen. Man könnte auch sagen: Eine Flottenmanagement-Lösung ohne leistungsfähige Schnittstelle ist wie eine Zugmaschine ohne Anhänger- und Aufliegerkupplung.

Die APIs von TomTom Telematics beispielsweise bieten neben dem Zugriff auf Informationen zu Standort, Route, Geschwindigkeit etc. auch die Möglichkeit, detaillierte Daten über Art, Umfang und Zustand der Ladung in Echtzeit auszulesen und zu verarbeiten. Damit können Transportdienstleister ihre Kunden (und deren Kunden) beispielsweise während einer Tour permanent automatisch über die wechselnden Mengen von Produkten an Bord ihrer Lkws auf dem Laufenden halten. So lassen sich kurzfristig auftretende Bedarfe durch die Ad-hoc-Änderung von Fahrtrouten abdecken und Produktionskapazitäten können frühzeitig an veränderte Nachfragesituationen angepasst werden. Im Bereich der technischen Dienstleistungen nutzen Kunden die Leistungsfähigkeit der TomTom Telematics APIs gern, um Auftragszustände zu überwachen und die Kapazitäten von Fahrzeugen und Personal effizient zu planen und zu steuern.

Möglich sind solche Anwendungsfälle, weil mithilfe der WEBFLEET-APIs unternehmensinterne Prozesskette von Disposition über Flottenmanagement und Mobile Workforce bis hin zu ERP durchgehend automatisiert und bespielt werden können. Zum Beispiel RUN 24: Damit die Monteure des Rohr- und Kanalreinigungsunternehmen schnellstmöglich beim Kunden sind, hat das Berliner Unternehmen WEBFLEET, die Software-as-a-Service-Plattform von TomTom Telematics mit seinem ERP-System Sage Office Line, in dem die Aufträge erfasst werden, verbunden. Durch die intelligente Verknüpfung sehen die Disponenten, welcher Monteur seine Aufträge bis zu welchem Status bearbeitet hat, und in welchem Bereich er sich befindet. Der Mitarbeiter kann den am schnellsten verfügbaren Monteur mit dem nötigen Know-how und der passenden Ausrüstung auswählen und ihm den Auftrag per Mausklick zuweisen. Darüber hinaus lassen sich wichtige Daten und Kennzahlen  der Flotte in Echtzeit weltweit abrufen – beispielsweise ein Reporting über ausgeführte Aufträge, verwendete Arbeitszeit, Kraftstoffverbrauch usw. Die Bereitstellung solcher Informationen wird von den Kunden der Logistikbranche immer öfter erwartet. Denn sie sind Voraussetzung für die individuelle Entwicklung kundenspezifischer Prozesse und Dienstleistungen. Darüber hinaus sind leistungsfähige Schnittstellen wertvoll für Entwickler von Zusatzservices und Software-Produkten auf Basis von Flottenmanagement-Plattformen wie WEBFLEET. Integrationsentwickler stellen mithilfe der APIs sicher, dass die Nutzer von Flottenmanagement-Lösungen über ein breites Angebot von Zusatzanwendungen verfügen. Diese lassen sich einfach und schnell in die jeweilige IT-Infrastruktur einbinden und erfüllen die Bedürfnisse der Unternehmen konkret und zielgerichtet.

Wichtig dabei: Die permanente Pflege der API. Nur sie stellt sicher, dass die Schnittstelle offen bleibt für innovative Entwicklungen – und gleichzeitig rückwärtskompatibel mit bestehenden Lösungen. So sind neuen Anforderungen der Kunden und der Kreativität der Entwickler keine Grenzen gesetzt. Solche offenen Schnittstellen bietet derzeit nur TomTom Telematics.


Wer eine Flottenmanagement-Lösung anschafft, sollte sich vorab genau informieren, wie effektiv die neue Software effiziente Unternehmensprozesse unterstützt. Das ist insbesondere für Zukunftsszenarien wie Real Time Enterprise und Industrie 4.0 eine Grundvoraussetzung. Denn nur mit leistungsfähiger Schnittstellen-Technologie lassen sich Routineaufgaben automatisiert erledigen und innovative Geschäftsmodelle realisieren.

Was eine API bieten muss:

  • Offenheit: Nur wenn die Dokumentation der Schnittstelle Kunden und Partnern in der jeweils aktuellsten Fassung zur Verfügung steht, lassen sich innovative Zusatzdienste rund um das Flottenmanagement effizient und sicher bereitstellen.
  • Hohe Verfügbarkeit: Immer mehr Kunden erwarten von allen Geschäftsanwendungen permanente Verfügbarkeit, nach der Formel 7 mal 24. Das gilt auch für die Schnittstellen und verlangt von jedem Anbieter einer Flottenmanagement-Lösung ein ausgeklügeltes Schnittstellen-Management, um die permanente Verfügbarkeit der API sicherzustellen.
  • Datensicherheit: Da Flottenmanagement-Lösungen heute zumeist als Software as a Service genutzt werden, sollten Benutzer darauf achten, dass dieser Service bzw. die zugrunde liegende IT-Infrastruktur (Data Center) nach ISO 27001 zertifiziert ist, damit die Daten ihrer Kunden bestmöglich geschützt sind.
  • Dauerhafte Zuverlässigkeit: Ein wichtiges Indiz für die Zuverlässigkeit einer Schnittstelle ist die Existenz einer Partner-Community, die ihre Produkte auf der Schnittstelle aufgebaut hat. Im Falle von TomTom Telematics ist diese Partner-Community über einen Zeitraum von zehn Jahren kontinuierlich gewachsen.
  • Skalierbarkeit: Mit der wirtschaftlichen Entwicklung steigen auch die Anforderungen an Schnittstellen: Mehr Zugriffe, mehr Daten und schnellere Abwicklung von Abläufen verlangen nach permanenter Optimierung der Leistungsfähigkeit von Schnittstellen.

TomTom Telematics

 

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